Schützenclub 1962 Mörsch e.V.
Rheinstetten-Mörsch
Keplerstr. 103Beginn 19:30
Einlass 19:00Eintritt:
Abendkasse € 20,-
Vorverkauf € 18,-
Mitglieder € 15,-
Jugendliche € 15,-
Das Trio Günther–Schürmann–Daneck steht für melodischen, poetischen Jazz, der swingt, berührt und Raum für feine Zwischentöne lässt. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Eigenkompositionen – vorwiegend aus der Feder des Schweizer Bassisten Dominik Schürmann – sowie ausgesuchten Jazzstandards verbindet das Trio melodische Raffinesse, farbenreiche Harmonik und rhythmische Vielfalt.
Die drei Musiker – Dominik Schürmann (Basel), Matthias Daneck (Freiburg) und Tilman Günther (Müllheim) – bringen jahrzehntelange Erfahrung und ein beeindruckendes musikalisches Netzwerk mit. Sie standen mit zahlreichen Grössen der internationalen Jazzszene auf der Bühne und verstehen es, in kammermusikalischer Intimität einen spannenden musikalischen Dialog zu führen.
Günther–Schürmann–Daneck lädt das Publikum zu einer stilistisch vielschichtigen, klanglich feinsinnigen Reise ein – zwischen lyrischer Tiefe, swingender Leichtigkeit und lebendiger Improvisation.
Tilman Günther: Piano
Dominik Schürmann: Kontrabass (www.dominikschuermann.ch)
Matthias Daneck: Schlagzeug (www.daneck.de)
Bernhardushalle
Rheinstetten-Mörsch
Forchheimer Str. 3Beginn 19:30
Einlass 18:00Eintritt:
Abendkasse € 25,-
Vorverkauf € 20,-
Mitglieder € 15,-
Jugendliche € 15,-
Schützenclub 1962 Mörsch e.V.
Rheinstetten-Mörsch
Keplerstr. 103Beginn 19:30
Einlass 19:00Eintritt:
Abendkasse € 20,-
Vorverkauf € 18,-
Mitglieder € 15,-
Jugendliche € 15,-
Dieses internationale Projekt bringt drei Musiker aus Frankreich und Deutschland zusammen auf eine Bühne. Dabei stehen farbige Kompositionen mit gehöriger stilistischer Bandbreite und ein hohes Maß an Spielfreude im Vordergrund. Das Ganze wird vorangetrieben durch inspiriertes Zusammenspiel und abgerundet durch eine überzeugende Bühnenpräsenz.
Organist Jean-Yves Jung fällt immer wieder durch virtuose Musikalität auf, Gitarrist Michael Arlt ist ein überzeugter Melodiker und präsenter Begleiter und Jean-Marc Robin am Schlagzeug überrascht schon seit Jahren mit eigenständigen Interpretationen von Swing und Groove.
Jeder der Drei ist sowohl bei Engagements mit Jazzstars wie Bob Mintzer, Billy Cobham, Paquito D`Rivera, Birèli Lagrène, Lalo Schifrin und Red Holloway als auch auf vielen Tourneen und CDs als Bandleader in Erscheinung getreten.
Michael Arlt (Gitarre) Zuhause in einer Vielzahl von musikalischen Umgebungen und seit Jahren mit bekannten nordamerikanischen Musikern wie Red Holloway, Houston Person, Jon Sass, Keith Copeland oder seinem eigenen langjährigen Hammond Trio WE THREE (feat. Dan Kostelnik & Scott Neumann) genauso wie mit europäischen `Jazz Masters´ wie Luciano Biondini, Tony Lakatos oder Vienna Art Orchestra Leader Mathias Rüegg zu hören, hat Arlt ebenso Erfahrung aus erster Hand mit Top-Musikern der Latin-Musikwelt gesammelt. Wie zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit dem NY Trio der brasilianischen Schlagzeuglegende Portinho – mit Itaiguara Brandao und Klaus Mueller -, dem spanischen Percussion-Zauberer José Cortijo, Sängerin Maria de Fatima aus Portugal, Argentiniens Gustavo Bergalli, Trompete und dem kubanischen Saxofon- und Weltmusik-Virtuosen Paquito D´Rivera. Man kann Michael Arlts Gitarrenspiel auf mehr als 40 CDs in Jazz,Latin & Pop hören.
Aktuelle CD: Michael Arlt BRAZILIANA `TERRA DISTANTE´ /GLM/Fine Music
Jean–Yves Jung (Jazz Organ) begann auf dem Klavier zunächst als Autodidakt. Während seines Physikstudiums spielte er nachts Jazzkonzerte und nach der Graduierung 1992 entschloss er sich bei der Musik zu bleiben. Er übersiedelte nach Paris um Arrangement, Orchestration und Klavier bei Bojan Zulfikarpacik zu studieren. Seitdem ist er bei vielen musikalischen Projekten involviert und zählt als Organist und Pianist zu den kommenden Musikern der europäischen Szene.
Neben internationalen Auftritten mit dem Bireli Lagrene Quartett ist er auf Aufnahmen und Tourneen mit Billy Cobham`s `Higher Ground´ zu hören. Er arbeitete ausserdem Live und auf CD mit Dee Dee Bridgewater, Philip Catherine, Andrè Ceccareli, Sylvain Luc, East&West Jazz Coalition, Bobby Martinez, Manu Pekars`s Passages, Tony Lakatos, Susan Weinert, Paris Jazz Big Band… mehr als 50 Festivalauftritte weltweit, darunter Rom, Bergen, Nizza, Paris, Zypern, Korsika.
Jean-Marc Robin (Drums) studierte klassische Percussion, was wohl seine besondere Klangsensibilität erklärt. 1992 gewann er den ersten Preis des CNR in Nancy. Die weitere Beschäftigung mit Jazz und Funk führte 1996 zum ersten Preis am National Conservatory of Music in Cergy-Pontoise. Dieser hervorragende junge Schlagzeuger hat in der Vergangenheit u.a. mit Lalo Schifrin, Manu Codija, Bob Mintzer, Bireli Lagrene, Jerome Barde, Sylvain Beuf, der Philharmonie Lorraine, Jaques Vidal und in Deutschland mit Roland Gebhardt, Nicole Metzger und der Briegel Bros. Band gearbeitet. Swing spielt eine zentrale Rolle in seinem Spiel und das zeigt sich in der Dynamik, dem Fluss und auch in seinen melodischen Möglichkeiten.
Pressestimmen:
„Es passiert, was immer passiert, wenn Michael Arlt mit Band aufgenommen wird oder vor Ort in Aktion tritt: Das Ganze geht zusammen, eine atemberaubende Homogenität entsteht. ( ) Das ist das Faszinierende an der von Arlt verantworteten Musik: Ohne Kanten und Haken schmerzhaft ins Trommelfell zu treiben, sie fängt dich ein.“ — Jazzpodium
„As you listen to this music, you will hear how he has captured the essence of this jazz style through its many players and how his efforts make a formidable contribution to the continuum.“ — Pete Fallico, The Doodlin´Lounge, L.A.
Schützenclub 1962 Mörsch e.V.
Rheinstetten-Mörsch
Keplerstr. 103Beginn 19:30
Einlass 19:00Eintritt:
Abendkasse € 20,-
Vorverkauf € 18,-
Mitglieder € 15,-
Jugendliche € 15,-
Stark inspiriert von Django Reinhardt schafft das Trio Django’s Tiger – Jankeje & Guttenberger einen faszinierend authentischen Klang. Der individuelle musikalische Geist, voller Spontaneität und Einfallsreichtum, begeistert immer wieder das Publikum. Hier entsteht Musik für das Herz – getragen von echter Spielfreude und tiefer musikalischer Leidenschaft.
Die Sinti-/Gypsy-/Manusch-Jazz-Gitarrenmusik ist in Deutschland leider noch immer nicht flächendeckend etabliert. Auf Gitarren- und Django-Festivals sowie bei klassischen Jazzfestivals wird dieser Stil häufig unterschätzt, obwohl Django Reinhardt der erste – und bis heute wohl einzige – europäische Jazzmusiker ist, der in den USA große Anerkennung fand.
Weltstars wie John Scofield, Joe Pass, Jimi Hendrix, Pat Martino, George Benson, Biréli Lagrène, Larry Coryell oder Jim Hall haben höchsten Respekt vor seinem Gitarrenspiel und nennen Django als ihre wichtigste Inspirationsquelle.
Dieses Trio verbindet die traditionelle Spielweise mit modernen Einflüssen und interpretiert neben Gypsy-Swing auch Bossa Nova, Walzer, Blues und Balladen.
Jan Jankeje (1950) ist ein weltweit anerkannter slowakischer Kontrabassist und zählt zu den wenigen europäischen Musikern, denen die Ehrenbürgerschaft von New Orleans verliehen wurde – eine besondere Auszeichnung in der Wiege des Jazz. Seit über 36 Jahren lebt er in Weinsberg, was selbst in der Region nur wenigen bekannt ist. In seiner über 57-jährigen Karriere veröffentlichte Jan rund 80 CDs und Schallplatten auf seinem eigenen Label Jazzpoint Records. Er arbeitete mit zahlreichen international renommierten Künstlern zusammen, darunter: Larry Coryell, Diz Disley, Biréli Lagrène, Grappelli, Benny Waters, Charly Antolini, Eugen Cicero, Jaco Pastorius, Al Casey, Oscar Klein, Ondřej Štveráček. Darüber hinaus ist Jan Jankeje als Filmkomponist tätig. Er schrieb unter anderem Musik für den letzten Film von Rainer Werner Fassbinder „Querelle“. Seine musikalische Stärke liegt insbesondere im Swing- und Mainstream-Jazz. Als Initiator zahlreicher Sinti-, Manouche- und Roma-Formationen sowie Festivals leistete er einen bedeutenden Beitrag zur Förderung dieser Musikrichtung. Besonders hervorzuheben ist seine frühe Entdeckung und Förderung von Biréli Lagrène. Ein Höhepunkt seiner Karriere war der Auftritt in der Carnegie Hall in New York City mit seinem Gypsy-Projekt gemeinsam mit Biréli Lagrène, Stéphane Grappelli und Diz Disley – eine der renommiertesten Konzertbühnen der Welt.
Mano Guttenberger ist geboren am 4. Februar 1978, ist ein deutscher Sinto-Musiker und international anerkannter Jazz-Gitarrist. Er zählt neben Biréli Lagrène zu den bedeutendsten Gitarristen im Stil des Gypsy-Jazz, der auf Django Reinhardt zurückgeht. Bereits in jungen Jahren entwickelte Mano Guttenberger eine außergewöhnliche Virtuosität. Obwohl er sich intensiv mit der Tradition Django Reinhardts auseinandersetzte, fand er früh zu einer eigenständigen musikalischen Handschrift. Sein Stil verbindet technische Brillanz mit emotionaler Tiefe und rhythmischer Präzision. Seinen professionellen Durchbruch erzielte er 2001 mit der ersten CD des Zigeli Winter Quartetts, dessen Mitbegründer und Solo-Gitarrist er war. Eine weitere Produktion folgte 2007. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem mit: Florin Niculescu, der SWR Big Band Stuttgart, Stochelo Rosenberg, Watti Rosenberg, Wedeli Köhler, Ondřej Štveráček. Mano Guttenberger gilt als authentischer Vertreter der traditionellen Sinti-Gitarrenkunst und als musikalischer Botschafter dieser Kultur in Deutschland. Sein Spiel steht exemplarisch für die Verbindung von Tradition und Innovation im modernen Gypsy-Jazz.
Moreno Guttenberger geboren am 15. November 2000 in Stuttgart, ist einer der gefragtesten Rhythmusgitarristen der jungen Gypsy-Jazz-Generation. Als Sohn von Mano wuchs er in einer stark musikalisch geprägten Umgebung auf und erhielt früh intensiven Gitarrenunterricht von seinem Vater. Bereits in jungen Jahren zeigte sich sein außergewöhnliches Gespür für Timing, Groove und rhythmische Stabilität. Besonders seine „uhrwerkartige“ Präzision in der Rhythmusgitarre – im Gypsy-Jazz bekannt – machte ihn schnell zu einem gefragten Begleiter internationaler Solisten. Er wirkte unter anderem an der CD „Guttenberger Gypsy Jazz Projekt“ mit und arbeitete mit namhaften Musikern wie: Florin Niculescu, Ondřej Štveráček. Moreno steht heute regelmäßig auf internationalen Bühnen und gilt als feste Größe in der modernen europäischen Gypsy-Jazz-Szene. Seine Stärke liegt in der rhythmischen Klarheit, stilistischen Sicherheit und sensiblen musikalischen Begleitung auf höchstem Niveau.
Wenn Jazz auf Heimat trifft, entsteht etwas Besonderes: Mit dem Programm Baden Bigband Jazz bringt die HM Bigband unter der Leitung von Leon Winkler zwei herausragende Saxophonisten und Komponisten auf die Bühne, die beide ihre musikalischen Wurzeln in Baden haben – Heinrich von Kalnein, geboren in Baden-Baden, und Peter Lehel, seit vielen Jahren künstlerisch in der Region verwurzelt.
Die HM-Bigband, beheimatet in Halberstung bei Sinzheim, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem vielseitigen Klangkörper entwickelt und präsentiert ein spannendes Programm, in dem Jazz in seiner ganzen Bandbreite erklingt.
In diesem besonderen Konzert werden die beiden renommierten Gastsolisten Heinrich von Kalnein und Peter Lehel nicht nur als Virtuosen am Saxophon zu erleben sein, sondern auch als Komponisten und Arrangeure: Sie bringen eigene Werke mit, die eigens für Bigband arrangiert sind – Musik, die zwischen energiegeladenen Grooves, lyrischer Tiefe und orchestraler Raffinesse changiert.
Ein Abend, der den modernen Bigband-Jazz in seiner ganzen Vielfalt feiert – mit packenden Improvisationen, farbenreichen Klanglandschaften und einer Formation, die Spielfreude und Erfahrung mit der kreativen Energie zweier international erfolgreicher Solisten verbindet.
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert lebt der gebürtige Baden-Badener Saxophonist und Flötist Heinrich von Kalnein in Österreich und gilt als einer der herausragenden Jazzer seiner Wahlheimat. Insbesondere auch als langjähriges Mastermind der innovativen Jazz Bigband Graz hatte Kalnein, der mit dem Who is who des europäischen Jazz zusammenspielte, international viel Beachtung erhalten. von Kalnein ist stilistisch nach vielen Seiten offen und integriert mit seinem melodieorientierten Konzept auch Elemente der Musiken der Welt, wie auch der verschiedenen Popkulturen sowie aktuellen Trends der neuen elektronischen Musik.
Der deutsche Jazzsaxophonist, Komponist und Arrangeur Peter Lehel erweitert mit seinem außergewöhnlichen Talent und seinem Erfindungsgeist immer wieder die Grenzen des modernen Jazz und der improvisierten Musik. Im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere hat er sich als eine bedeutende Stimme etabliert, die für technische Meisterschaft, emotionale Tiefe und Vielseitigkeit bekannt ist. Seine Virtuosität am Saxophon ist weltweit bekannt und begeistert das Publikum mit seinem reichen, ausdrucksstarken Ton und seiner außergewöhnlichen Beherrschung eines breiten Spektrums an Stilen – von gefühlvollen Balladen bis zu komplexen Improvisationen. Peter Lehel verbindet in seinen Werken Jazztraditionen mit zeitgenössischen Einflüssen, schafft anspruchsvolle Harmonien, innovative Strukturen und fesselnde Melodien. Seine genreübergreifenden Kollaborationen und die Erkundung neuer Klangwelten machen ihn zu einem Pionier, dessen Aufnahmen und Live-Auftritte für Originalität und technische Brillanz gefeiert werden. Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert er sich auch als Mentor für junge Musiker*innen und fördert die nächste Generation.
Der Saxophonist, Komponist und Bandleader Leon Winkler erhielt seit seinem achten Lebensjahr Saxophonunterricht, unter anderem bei dem vielfach ausgezeichneten klassischen Saxophonvirtuosen Christian Segmehl sowie bei der Karlsruher Jazzgröße Peter Lehel.
Er wurde bei Jugend musiziert mit einem ersten Preis auf Landesebene und einem dritten Preis beim Bundeswettbewerb ausgezeichnet. Auszeichnungen wie der Bruno-Frey-Preis der Stadt Biberach, der Förderpreis des Kulturfonds Baden und ein Stipendium der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now dokumentieren sein vielseitiges musikalisches Schaffen.
Seit Oktober 2025 studiert Winkler Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Mannheim in der Klasse von Prof. Stefan Karl Schmid. Neben seiner Tätigkeit in Formationen wie dem Jazzquartett Salty Tunes oder dem Vogel & Winkler Duo ist er regelmäßig als Solist und Ensemblemusiker aktiv.
Als Musiker und Pädagoge engagiert sich Leon Winkler gleichermaßen für künstlerische Qualität und musikalische Vermittlung. Er unterrichtet Saxophon an der Musik- und Kunstschule Bruchsal, leitet den IMV Grünwettersbach und steht seit 2024 der HM-Bigband aus Sinzheim als musikalischer Leiter vor.
Schützenclub 1962 Mörsch e.V.
Rheinstetten-Mörsch
Keplerstr. 103Beginn 19:30
Einlass 19:00Eintritt:
Abendkasse € 20,-
Vorverkauf € 18,-
Mitglieder € 15,-
Jugendliche € 15,-
Ein Abend, der Funken schlägt: Wenn der international gefeierte Pianovirtuose und Grammy-Gewinner Marian Petrescu gemeinsam mit Bassist Joel Locher und Schlagzeuger Felix Schrack die Bühne betritt, entsteht ein Trio, das klassische Eleganz, eruptive Energie und zeitlose Jazzästhetik auf einzigartige Weise vereint.
Petrescus meisterhafte Technik und sein unverwechselbarer Sound erinnern an den großen Oscar Peterson – und doch ist dies weit mehr als eine Hommage. TRIOLOGY führt die Tradition virtuoser Jazzpiano-Kunst in die Gegenwart, verwebt den Geist Petersons mit modernen Einflüssen wie Pat Metheny und präsentiert zudem eigene Kompositionen Petrescus. Das Ergebnis: ein Stil, der vertraut wirkt und dennoch überraschend frisch klingt.
Das Publikum erwartet ein kaleidoskopischer Konzertabend voller gazellenhafter Improvisationen, berührender Balladen und unvergänglicher Klassiker aus dem American Songbook. Jeder Titel wird zum pianistischen Feuerwerk – mit einem Rhythmusteam, das kraftvoll trägt, feinsinnig atmet und die musikalische Dramaturgie des Trios perfekt formt.
Bassvirtuose Joel Locher war der Impulsgeber hinter diesem Projekt: Die Idee, Marian Petrescu in einem eigenen Trio zu präsentieren, führte die Musiker 2015 erstmals beim Cosmopolite Jazzfestival in Oslo zusammen. Seitdem verbindet das Ensemble eine intensive künstlerische Partnerschaft und eine internationale Tourtätigkeit, die seit acht Jahren das Publikum weltweit begeistert.
Marian Petrescu (Piano) ist 1970 in Bukarest geboren und stammt aus einer großen Musikerfamilie. Bereits im Alter von vier Jahren begann er mit dem Klavierspiel. Seine Studien absolvierte er am Konservatorium Klassik und Jazz in Schweden und danach an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Auf dem Hintergrund einer soliden klassischen Ausbildung, ist seine Karriere als offensichtlich von Oscar Peterson inspirierter Jazzpianist von internationalen Erfolgen geprägt. Auftritte gemeinsam mit weltweit renommierten Jazzgrößen und an bedeutenden Festivals,unter anderen auch am Montreux Jazz Festival.
Nicht umsonst nennt ihn sein Mentor in Paris, Martial Solal, den „Horowitz des Jazzpianos“. Er spielte mit Toots Thielemans, Didier Lockwood, Ulf Wakenius, Ray Charles und vielen mehr. Außerdem wurde er als Mitglied der Resonance Big Band mit dem Grammy ausgezeichnet.
Joel Locher (Bass) aus Stuttgart ist ein vielbeschäftigter und hochgeschätzter Kontrabassist im Modern Jazz, Gipsy Jazz, klassischer Musik, brasilianischer Musik u.a. Er studierte klassischen Kontrabass an der Musikhochschule in Stuttgart.
Darüber hinaus spielt und arbeitete er bei den Stuttgarter Philharmonikern, der Bachakademie Stuttgart, dem German Pops Orchester usw. mit Musikern wie Martin Taylor, Howard Alden, Ludovic Beier, André Ceccarelli, Pee Wee Ellis, Roby Lakatos, Dusko Goykovich, Biréli Lagrène, Jim Rotondi, Scott Hamilton, Charly Antolini, Giovanni Weiss, Marius Preda, Harry Allen, Gerd Dudek, Philip Catherine, Shihiro Yamanaka, Stochelo Rosenberg – mit dem Marian Petrescu/ Joel Locher Trio, Gismo Graf Trio, Jermaine Landsberger Trio, Gee Hye Lee Trio, Wawau Adler Quartett u.a..
Er war in ganz Europa und auch international auf Tour in Japan, Kanada, Korea, Türkei, New Zealand, Australien, Afrika usw.
Joel Lochers Debüt Album „Intensity of Bass“ ist Ende 2018 auf dem Label GLM erschienen und die neue CD live at Jazzhus Montmartre in Copenhagen erschien im Juni 2022.
Felix Schrack (Drums) hat nach den Jazz- Bachelor/Masterstudien in Stuttgart, Krakau (Polen) und Würzburg mit grßartigen Mitmusikern seinen Stil des Schlagzeugspielens gefunden, weg vom Begleitinstrument hin zu einem melodischen und musikalischen Gegenpol, jedoch immer der gespielten Musik dienend. Tourneen durch ganz Europa mit Musikern wie unter anderem Tony Lakatos, Jim Rotondi oder Matthias Schriefl, Konzerte mit Bob Mintzer, Randy Brecker, Fola Dada, Gregor Hübner und vielen weiteren großartigen Musiker*innen brachten ihn in unzählige Jazzclubs und Festivals.
Im Spätjahr 2023 gründeten Jazzbegeisterte den ersten Jazzclub Rheinstetten e.V. mit dem Ziel, die Kulturlandschaft Rheinstetten und Umgebung zu bereichern. Ihre Motivation ist und war es, jungen Künstlern die Möglichkeit zu schaffen öffentlich aufzutreten, sowie erfahrenen Künstlern Auftritte zu vermitteln, um das interessierte Publikum in der Region mit Jazz und Jazzverwandter Musik zu unterhalten. Ebenso soll den Mitgliedern des Vereins die Möglichkeit gegeben werden, selbst Jazz öffentlich zu präsentieren.
Als gemeinnützig anerkannter Verein können wir Spendenquittungen ausstellen, die es dem Spender erlauben, den gespendeten Betrag von der Steuer abzusetzen.
Neues Domizil für Veranstaltungen des Jazzclubs ist der Schützenclub 1962 Mörsch e.V. in Rheinstetten-Mörsch. Veranstaltungen werden in der Regel mittwochs angeboten.